Auf nach Amerika!

Veröffentlichkeitsdatum beachten! 😉

Das Klima in Perth ist zur Zeit einfach grossartig – nicht zu warm und nicht zu kalt. Gleich am ersten Tag mache ich bei einer Stadtführung mit, die zudem noch informativ und kostenlos ist.

PerthHochhaus

Mittags gehe ich, wie auch schon manchmal in Christchruch, bei Hare krishna essen. Die Speisen sind vegetarisch, aber gut und günstig. Vor dem Eingang treffe ich drei Frauen, die mich fragen wie lange ich denn schon in Australien sei. Sie dachten ich wäre wie sie Neuseeländer, da ich ja meine schwarze Cap von NZCare mit der Aufschrift New Zealand trage. Überhaupt werde ich oft auf meine Cap angesprochen hier in Australien und habe so immer etwas zu erzählen.
Am nächsten Tag gehe ich in verschiedene Hostels um mir die Anschlagtafeln anzusehen. Ich bin auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit gehn Osten. Einige rufe ich auch an, doch klappte bisher nichts. So beschließe ich mit der Bahn nach Fremantle zu fahren, das ein Vorort von Perth ist. In Fremantle ist die Hauptstrasse gesperrt da heute ein Strassenrennen stattfindet. Die Läufter sind echt super schnell und manche laufen dazu noch barfuss.
An einer Strassenecke steht ein Grill wo ich mir eine Wurst kaufe. Überhaupt scheinen die Australier ihr Barbecue zu lieben, auch als ich in Sydney schwimmen war, wurde dort gegrillt und der Duft zog durch die Schwimmhalle.
In der Fussgängerzone ruhe ich mich etwas aus und lausche der Musik einer Strassenmusikerin.

PerthMusik

Nicht weit entfernt ist auch der Hafen und der Strand von Fremantle. Ich laufe an der Uferpromenade entlang und kaufe mir in der Brauereiwirtschaft „Little Creatures“ ein kleines Glas Bier.

PerthStrand

Als ich so am Strand entlanglaufe fällt mir plötzlich ein, was ich machen will wenn die Zeit hier in Australien vorbei ist. Ich fasse den Entschluss weiter nach Amerika zu reisen. Da ich noch keinerlei Informationen darüber habe, wie dort die Einreisebestimmungen sind, gehe ich gleich ins nächste Internetcafe. Man benötigt ebenfalls ein Visum, welches über drei Monate gilt. Zurück in Perth gehe ich in ein Reisebüro und buche den Flug. Das Visum wird online beantragt und bedarf keines Eintrags im Pass mehr. So werde ich Australien am 1. Mai verlassen und gleich im Anschluss nach New York weiterfliegen. Da ich die Datumsgrenze überschreite, komme ich dort am 30. April an.
Mit einem guten Gefühl im Bauch mache ich mich auf zu einem Spaziergang zum Ayers Rock, welcher in der Sprache der Aborigines Uluru heißt.
Auf meinem Weg dorthin lerne ich Ahmedi kennen. Er kommt aus dem Iran und arbeitet dort als Kernphysiker. Da mich seine Arbeit sehr interessiert frage ich genauer nach und erfahre, dass er mit Dihydrogenmonooxid arbeitet. Es ist ein nicht ungefährlicher Stoff, da Dihydrogenmonooxid schwere Verbrennungen hervorrufen kann, wenn es gasförmig ist. Zudem ist es noch ein Hauptbestandteil des sauren Regens und wenn man zuviel davon einatmet kann man sterben. Die Amerikaner würden es gerne als Massenvernichtungsmittel einstufen, so wie mir scheint, da wirklich mehrere Menschen jährlich durch Dihydrogenmonooxid ums Leben kommen.
Zufällig gibt es auf dem Ayers Rock auch eine Würstchenbude, wo wir unseren Hunger und Durst stillen können.
Nachdem wir einmal um den Uluru gelaufen sind, bitte ich Ahmedi noch ein Bild von mir zu machen.

AyresRockBBQ

7 Gedanken zu “Auf nach Amerika!

  1. Interessant das du gerade jetzt diesen Iraner kennengelernt hast, bei all dem was so gerade gegen Iran läuft wegen der Kernkraft und evtl. der Verdacht, dass sie Atomwaffen bauen wollen usw.
    Wierd…

    Gruße aus der nassen BRD
    Jürgen

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  2. hm…

    moment mal, du wolltest doch gar nicht zum klischeegetretenen roten felsen – auch wenner aus plastik ist 😉

    jetzt willst du also weiter nach amerika auch noch? so langsam frage ich mich, durch wieviele länder dein weg richtung deutschland wohl noch gehen wird *g*. ist nur die frage, was mit ema wird…
    also ich an deiner stelle würde von den amis aus, nach kanada und dann über norwegen zurück nach D kommen, obwohl…gibt ja noch so viele länder in der gegend 😉
    so wurde also aus einem geplanten jahr in NZ eine kleine persönliche weltreise. wie zur hölle machst du das finanziell? 😀

    mich würden ja keine zehn pferde zu den burgerfessenden meisterpatrioten bringen 😉

    ich bin ja mal gespannt von wo dein nächster erlebnisbericht kommt…nordpol? *fg*

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  3. Hallo Micha,

    schöner April. Kannst Du dich an letzten April mit Google erinnern :-).

    Und ich dachte, als ich den Titel im Blog las, das es auch in Australien einen Ort namens Amerika gibt. Cool! Soviele Leute auf einmal in den April zu schicken ist schon eine Leistung.

    Viele Grüße nach ??? von Ekki aus Rawertz.

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  4. *g* ich habs mir doch gleich gedacht *g*
    allerdings 100% Sicher war ich mir
    aber auch nicht. Der Direkte Weg ist es ja nicht gerade Neuseeland – Australien – Amerika – Deutschland 😉 Also genieß die Zeit in Australien 🙂

    wir freuen uns auf mehr Fotos

    LG
    Karin & Michael

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  5. du doofes ei, du 😉

    bei deiner globetrotterleidenschaft wundert mich aber auch fast nichts mehr 😀

    und irgendwann erzählst du uns, dass du gar nicht in NZ warst, sondern irgendwo gar nicht weit weg, in einem zimmerchen mit internetanschluss *fg*

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