1. Advent

Alles ist stock finster. Ich bin gerade aufgewacht und liege im Bett. Wie spät wird es wohl sein? Das man aber auch rein gar kein Licht von draußen durch das Fenster scheinen sieht. Ich greife nach meinem Handy. Auch wenn hier kein Empfang ist, als bessere Uhr lohnt es allemal. 2:30Uhr morgens, mitten in der Nacht. Bei Euch mitten am Tag. Was Ihr wohl alle gerade macht? Noch während ich überlege bin ich schon wieder eingeschlafen.
Langsam mache ich meine Augen auf und freu mich über die Sonnenstrahlen, welche jetzt durchs Fenster fallen.
Heute ist 1. Advent und das will ich mit einem guten Mittagessen feiern. Gestern abend habe ich noch ein schönes Stück Fleisch aus dem Gefrierfach geholt zum auftauen. Was könnte ich daraus machen? Steack vielleicht, oder doch lieber Geschnetzeltes? Nein, dass hatte ich alles schon. Genau! Zum 1. Advent mache ich mir einen Adventsbraten! Um 10Uhr fange ich an, das Rezept entsteht während ich werkle und sieht in etwas so aus:

-Backröhre bei 230Grad 10 Minuten vorheizen
-Stück Fleisch auf tiefes Blech legen und runtherum mit Pfeffer und Kräutern würzen (noch kein Salz)
– Blech in die Röhre schieben und 3 Gläser Wasser zugeben, Fleisch mit einem Schuss Olivenöl übergiesen
– Temperatur auf 200 Grad zurückdrehen
– bei Bedarf Wasser nachfüllen

Au waia! Was ist den jetzt los? Ich schrecke zurück, irgend etwas piepst höllisch laut! Oh nein! Der Rauchmelder ist angesprungen! Ob er automatisch die Feuerwehr alamiert? Ich hole mir einen Stuhl und schau mir den Rauchmelder genauer an. Was wohl passiert, wenn ich den Knopf hier drücke? Nichts passiert, es piepst weiter. Ich drücke noch 5 mal und wie durch ein Wunder ist das dumme Teil endlich stumm, ich öffne die Fenster und weiter geht es im Rezept:

– nach 30 Minuten zwei Ziebelhälften und drei geschnittene Gelberüben mit auf das Blech legen
– Fleisch ab und zu mit gutem Bier übergiesen
– 90 Minuten schmoren lassen und zwischendurch immer auf den Wasserstand achten
– eine Mischung aus Balsamico Essig, braunem Zucker, Salz und Honig anfertigen und nach einer gesamten Garzeit von 120 Minuten über das Fleisch geben
– wenn vorhanden den Grill in der Röhre zuschalten und weitere 10 Minuten schmoren lassen
Fertig!

duften tut er schon gut

In fünf Minuten hole ich den Adventsbraten aus der Röhre und bin schon sehr gespannt, wie er den schmeckt, dazu gibt es Reis und Spargel. Ganze sieben mal hat der Rauchmelder noch ausgelöst.
Euch lieben Freunden wünsche ich einen ruhigen, wunderbaren 1. Advent! 😉

3 Gedanken zu “1. Advent

  1. Huhu Michl,

    der schaut ja wirklich voll gut und gelungen aus…..und das obwohl du so
    oft vom Herd weg musstest wegen dem
    schönen Rauchmelder 🙂

    Ich wünsch dir ne schöne Woche in
    Neuseeland

    LG Karin

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  2. so langsam wirst du mir unheimlich…
    da ich ja nicht wirklich gut kochen kann, betrachte ich das schöne stück fleisch einfach mal mit großem respekt! 😉
    späßle:
    damit beim nächsten braten nicht wieder der rauchmelder anspringt, solltest du zukünftig vielleicht die röhre schliessen! *ggg*

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