Es stinkt!

Als ich meine Autotür in Rotorua aufmache, zieht ein übler Geruch an meiner Nase vorbei. Fast so wie verfaulte Eier oder als hätte jemand die Gasflasche nicht zugedreht. Aber dies ist normal für diesen außergewöhnlichen Ort hier und nach drei Stunden hat man sich schon fast daran gewöhnt. Die Schwefeldämpfe kommen direkt aus dem Erdboden und wenn man sich bügt fühlt sich dieser mancherorts auch ziemlich warm an. Der letze Vulkanausbruch liegt über 100 Jahre zurück, doch über die Gewalt, welche hier unter der Erde ruht, kann man sich in vielen Parks informieren.
Im Hostel lerne ich zwei nette Engländer kennen und wir unternehmen zusammen einen Bushwalk.

Auf unserem Weg sehen wir unwirklich Gesteinsgebilde und einen tiefblauen, 80Grad heißen See.

Am Abend sitzen wir alle drei zusammen mit einer Deutschen und diskutieren über Politk in England und Deutschland, da kommt auf einmal die Herbergsmutter und fragt ob wir vier mit auf die Eröffnung eines renovierten Parkes hier in Rotorua kommen wollen.
Alles ist wunderbar farbig beleuchtet und wir schlendern die von Bäumen gesäumten Wege entlang. Zurück in der Herberge schauen wir uns gemeinsam noch „Life of Brian“ an und gehen dann zufrieden ins Bett.

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